v. Li n. re.: Thomas Gloger (Apitherapie), Herbert Grafl (Österr. Imkerbund), Annette Seehaus-Arnold (Präsidentin deutscher Berufsimkerverband), Jeff Pettis (Präsident Apimondia), Ingrid Schmaranzer, IMEGO (Österr. Erwerbsimkerbund), Paul Boyle (Berufsimkerveband Irland).
Über 100 Länder haben am Kongress teilgenommen. Es war schön und sehr
anstrengend. Viele wissenschaftliche Vorträge aus aller Welt und zahlreiche Besprechungen und Diskussionen über sämtliche Imkerthemen.

 

Guter Blütenhonig-Ertrag, aber wenig Waldhonig


Imkermeister Karl Neubauer vom Bienenparadies Neubauerobersten Landwirtschaftsvertreter und die Vertreterin des Erwerbsimkerbundes auf seinem Hof und gab einen Einblick in seine Arbeit. (Fo: )

 

Tips Redaktion Gertrude Paltinger, BSc, 26.07.2022 12:31 Uhr


SIPBACHZELL/OÖ. Generell können sich die heimischen Imker heuer über ein recht gutes Honigjahr freuen. Wenn es auch regional Unterschiede gibt. So gibt es teilweise sehr wenig Waldhonig. Auch waren die letzten Jahre in der Honigernte eher unterdurchschnittlich.

„Niederschläge und Temperaturen waren heuer im Frühjahr gut ausgeglichen, die Pflanzen haben sich gut entwickeln können und so war auch die Nahrungsgrundlage für die Bienen vorhanden. Beim Rapsanbau war ein geringerer Insektizideinsatz notwendig“, beschreibt Landwirtschaftskammerpräsident Franz Waldenberger im Rahmen eines Besuches bei Ackerbauer und Imkermeister Karl Neubauer in Sipbachzell die Bedingungen für eine gute Honigernte.

Durchwegs können die Imker heuer von einem guten Honigertrag sprechen, sowohl in den Ackerbaugebieten als auch in den Grünlandgebieten Oberösterreichs. Anders ist die Sache beim Waldhonig, hier gibt es regional große Unterschiede mit teilweise sehr geringen Erträgen. Starkregen mit Sturm haben in einigen Regionen die Waldtracht frühzeitig beendet, wie Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger bei ihrem Besuch in Sipbachzell erklärt.

 

Wichtige Bestäubungsarbeit

Die Honigernte ist in der Imkerei das eine. Ein weiterer wichtiger Faktor, wenn man über die Bienenzucht spricht, ist die Bestäubung. „Bienen erbringen 70 Prozent der Bestäubungsleistung“, erklärt Ingrid Schmaranzer vom Österreichischen Erwerbsimkerbund die große Bedeutung der Biene im Pflanzen- und Obstbau.

 

„Landwirtschaft und Imkerei brauchen sich gegenseitig“, fügt Neubauer hinzu. Durch mehr und bessere Kommunikation von Bauern und Imkern lassen sich für beide Seiten wesentliche Erkenntnisse und Vorteile erzielen. Deshalb sucht Neubauer immer wieder den Dialog. Auch tritt der Bienenexperte für eine bessere heimische Forschung und eine Art Prüfzentrum auf diesem Gebiet ein. Beeindruckend sind die Zahlen, die er nennen kann: In einem Bienenstock leben im Sommer etwa 60.000 bis 80.000 Bienen, im Winter zwischen 10.000 und 15.000. Eine Königin legt bis zu 250.000 Eier im Jahr.

 

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25.07.2022

Pressekonferenz mit Berichten zum abgeschlossenen Honigjahr mit Agrarlandesrätin Michaela Langer-Weninger, Kammerpräsidenten Franz Waldenberger, Ingrid Schmaranzer vom Österr. Erwerbsimkerbund und Imkermeister Karl Neubauer.

Ich freue mich darauf, im Rahmen der Fachtagung des österr. Erwerbsimkerbundes ein bisschen über unsere Arbeit und unser Leben mit den Bienen berichten zu können.🙂

Wir wünschen ein erfolgreiches Überwintern und einen guten Start für 2022!!

 

 

 

 

 

17. April 2020

Die Zuchtarbeit ist voll im Gange.

Wir freuen uns schon auf die jungen Mädels!

 

Prof. Jeff Pettis, Präsident der Apimondia mit Stefan u. Ingrid Schmaranzer im Bienengespräch bei der Fachtagung ders Österreichischen Erwerbsimkerbundes - Feb. 2020

 

Reinzuchtköniginnen  sind ab Mitte Mai 2022 verfügbar !!!